2016 wurden in der Schweiz 30 Personen durch Polizisten getötet

Das ist Schwachsinn, zum Glück. Doch es handelt sich nicht um eine Zahl, die ich mir ausgedacht habe. Würde nämlich eine gleiche Anzahl an Personen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl getötet, wie in den USA, wären die dreissig Ermordeten Realität. Denn im letzten Jahr wurden in den vereinigten Staaten 1155 Personen durch Polizisten getötet. Auf Deutschland übertragen wären es 295 Personen. Dank der Übertragung der Daten auf europäische Länder wird einem erst bewusst, wie gravierend die Problematik tatsächlich ist.

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Der Bucklige, der kam und ging

1956, mitten im Winter. Eisig kalt war es, als ich aus meiner Hütte nahe Lund schritt und begann, Schnee zu schippen. Eigentlich aussichtslos, schneite es doch schon seit Tagen ununterbrochen, auch nutzlos, lebte ich doch in einer gottverlassenen Gegend. Schweden ist gross, nahe Lund relativ. Doch schippte ich, weil ich gerne den Liegestuhl aufstellte und dick bemantelt darauf lag, wobei allerdings meine hängenden Arme den Schnee nicht berühren sollten, trug ich doch ungern Handschuhe. Also entfernte ich jeweils Schnee von einem etwa quadratischen Fleckchen, vielleicht zwanzig Meter von meiner Hütte entfernt.

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Didier Burkhalter

Eigentlich war für heute ja ein Text über Autorität geplant, aber die überraschende Ankündigung von Bundesrat Burkhalters Abgang hat mich doch dazu gebracht, ein bisschen etwas über ihn zu schreiben, über seine Politik, seine Leistungen und seinen Ersatz. Aber in erster Linie: Unterdessen überrascht mich nichts mehr. Nein, doch nicht, wie ich heute feststellen dürfen, denn das hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Ein Rücktritt an sich war schon überraschend, aber ich wäre weit weniger überrascht gewesen, hätte Burkhalter angekündigt per Ende seiner Amtszeit nicht mehr anzutreten. Er scheint es eilig zu haben.

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Ein Resümee

Ich glaube, jetzt ist der Moment gekommen ein kurzes Resümee zu meinem Blog zu schreiben. Unterdessen schreibe ich zwei Beiträge wöchentlich und das seit dreieinhalb Monaten, summiert haben sich also (ohne diesem hier) dreissig Beiträge. Vor allem politische Beiträge kamen häufig (und das wird sich wohl nicht ändern), gemischte Texte waren ebenfalls keine Seltenheit. Rezensionen hingegen kamen nicht so viele, denn da reicht es nun mal nicht einen Text zu schreiben, denn logischerweise muss man das Buch, das man kritisiert erst lesen, was viele Stunden kostet und das kann ich mir leider nicht allzu häufig leisten. Manchmal fehlt mir auch die Lust eine Rezension zu verfassen, so beispielsweise bei Thomas Manns ›der Zauberberg‹, was allerdings daran lag, dass ich nicht das Gefühl hatte, eine halbwegs würdige Rezension schreiben zu können.

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›Ja, wir nehmen Katar‹

Ich habe dieses kurze Stück  nicht geschrieben, um ein politisches Statement abzugeben, ich wollte bloss den Entscheid Katar zu ›boykottieren‹ möglichst dramatisch darstellen. Vertretene Meinungen der Personen sind nicht meine, Vorwürfe und Aussagen sind nicht zwingend faktisch belegt. Überhaupt hat das Meeting selbst höchstwahrscheinlich nie stattgefunden.

Man möge mir zusätzlich die komische Formatierung verzeihen, ich habe leider keine bessere Möglichkeit gefunden. 

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Überangebot an Trägerraketen

Es gibt nur wenige Anbieter von Trägerraketen, die gut funktionieren. Unter anderem liegt das daran, dass zu viele solche Anbieter existieren, als auch, dass zu viele verschiedene Trägerraketen angeboten werden.

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